Raus an die frische Luft!

Der Goldene Oktober ist da! Am Wochenende werden es bis zu 20 Grad und bevor dann der triste Herbst-Winterblues eintritt, heißt es auch für Couchpotatoes nochmal rauszugehen. Es wird euch gut tun, versprochen!

Farben

Die Farben des Herbstes sind beeindruckend. Findet ihr nicht auch?

Da wir am Samstag viel vor haben und es nicht schaffen eine Wanderung einzuschieben, haben wir uns heute so frei wie möglich genommen und uns ein kleines Wanderziel in Osnabrück herausgesucht. Der Piesberg liegt am Rand der Stadt und ist mit seinen knapp 190 Metern die höchste Erhebung in der näheren osnabrücker Umgebung. Schon aus der Ferne kann man ihn lokalisieren, denn auf seinem Gipfel stehen Windräder, die aus manchen Perspektiven über der Stadt zu schweben scheinen. Der Rundwanderweg ist recht hoch frequentiert, es gibt eine kleine Bahn die auch diejenigen die nicht hoch laufen können oder wollen relativ nah an den höchsten Aussichtspunkt des Berges bringt. Von der Endstation der Bahn sind es aber noch einige Treppenstufen, die zu überwinden sind, bis man an der Aussichtsplattform angekommen ist.

Der Ausblick auf den Steinbruch mit den vielen Farben. Es lohnt sich die letzten Meter auf die Plattform hoch zu laufen.

Der Ausblick auf den Steinbruch mit den vielen Farben. Es lohnt sich die letzten Meter auf die Plattform hoch zu laufen.

Gerade jetzt im Herbst ist der Gesamteindruck der Gegend wunderschön, weil die vielen Laubbäume in verschiedenen Farben leuchten. Der Nebel von heute Morgen hat sich leider den ganzen Tag über nicht völlig gelegt, sodass wir keine perfekte Sicht hatten, dennoch war der Ausblick für diesen kleinen Berg wirklich beeindruckend. Der acht Kilometer lange Rundweg ist schön zu wandern. Einige steile An- und Abstiege machen die Strecke angenehm anstrengend, sodass wir jetzt auch ganz gut erschöpft zu Hause auf dem Sofa sitzen. Die Highlights des Weges waren für mich neben den Aussichtsplattformen vor allem die Suche nach Fossilien in Schieferplatten. Ich würde den Platz oben bei den Windrädern, an dem die Schieferplatten zerschlagen werden könne, als Spielplatz für die ganze Familie beschreiben. Tatsächlich findet man recht schnell Holz und eingeschlossene Farne.

Fossilien

Wenn diese Steine reden könnten…

Hier oben kann man gut und gerne zwei Stunden verbringen, das solltet ihr in eure Zeitplanung für die Wanderung einkalkulieren. Besonders wenn ihr auch noch Kinder dabei habt. Ein weiteres Highlight ist der Mammutbaum des Parks. Man vermutet ihn einfach nicht an dieser Stelle. Die Rinde fühlt sich so unerwartet weich an, fast wie Watte. Aber auf dem weiteren Weg haben wir auch festgestellt, dass man sich den Mammutbaum größer vorgestellt hat und der alte Baumbestand der heimischen Vegetation hatte uns letztendlich mehr beeindruckt als der Mammutbaum.
Wir werden garantiert dieses Jahr noch einmal herumwandern, wahrscheinlich dann mit Schlitten und heißer Schokolade.

Gleise durch die Schlucht

Die Grand-Canyon Bahngleise Osnabrücks.

IMG_4185

Ein klassisches Herbstmotiv am Wegesrand.

Mammutbaum

Damit rechnet wohl erstmal niemand. Hier steht tatsächlich ein Mammutbaum!


 


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