Ein Hoch auf Netflix und Amazon Prime Instant Video

Das ein oder andere Mal habe ich es auf diesen Seiten schon erwähnt. Das normale Fernsehprogramm in Deutschland nervt mich mehr, als dass es sich interessant gestaltet. Da ich es aber einerseits liebe Filme, Serien und Dokumentationen zu gucken, andererseits dabei perfekt abschalten kann, suchten wir vor etwa einem Jahr nach der besten Preis-Leistung auf dem aufkeimenden Streamingmarkt. 




Netflix steckte in Deutschland noch in den Kinderschuhen, während Amazon schon dick auftischte. Es war die Qual der Wahl, die zunächst Amazon Prime Instant Video für sich entscheiden konnte. Uns gefiel das Angebot, als Studenten konnten wir es sogar noch eine Zeit lang kostenlos nutzen, das einzige Manko war, dass wir es nicht auf unserem Fernseher nutzen konnten. Also hingen wir in den ersten Monaten vor dem Laptopbildschirm und machten uns die Augen kaputt. Die Lösung des Problems nannte sich dann AppleTV und das ’spiegeln‘ des Bildschirms auf den Fernseher funktioniert bis heute verhältnismäßig gut. Das Angebot von Amazon birgt wirklich Schätze, doch haben wir das, was uns wirklich interessierte nach ein paar Monaten geschaut. Das Durchforsten der Filme mit ihren teilweise irreführenden Bewertungen und Zuordnung zu Komödien, Dramen et cetera, bringt nur hin und wieder Erfolg im Sinne von einem Film den wir als wirklich sehenswert  einstufen. Insgesamt ist es eher Zeitaufwändig und auch Glück spielt hier eine große Rolle.
Eines Tages, als wir bei Amazon nicht fündig wurden, kauften wir das dreimonatige Probeabo bei Netflix, denn Netflix bietet einen weiteren Vorteil. Alle Titel sind in der Originalvertonung erhältlich, was bei Amazon Prime Instant Video nur bei ausgewählten Produkten der Fall ist, auch wenn Amazon da in letzter Zeit ordentlich nachgerüstet hat. Bei Amazon und Netflix überschneiden sich natürliche viele verfügbare Titel, dennoch lohnen sich bei uns beide Abos. Zum Beispiel gefallen mir die Netflix Eigenproduktionen besser als das, was von Amazon produziert wird. Das aktuellste Beispiel ist in diesem Fall ‚Narcos‘. Die Serie hat mich wirklich begeistert und ich musste mindestens zwei Folgen am Stück gucken, bis ich aufhören konnte. Somit war die aus sechs Folgen bestehende Serie natürlich recht schnell durchgesehen. Das aktuellste Beispiel, das für Amazon spricht ist ‚Fear the Walking Dead‘. Es war ab der Erstausstrahlung als Prime Instant Video verfügbar und Woche für Woche kamen wir so dem Szenario, welches zu ‚The Walking Dead‘ führte auf die Schliche. Zugegebenermaßen hat uns ‚Fear the Walking Dead‘ nicht vom Sofa gehauen, dennoch waren wir überrascht, dass die so stark beworbene Serie sofort verfügbar war.
Ob nun Spielfilme, Serien oder Dokumentationen, Amazon Prime Instant Video und Netflix in Kombination sorgen bei uns fast für die gewünschte Unterhaltung, denn gelegentlich muss doch die gute alte Videothek um die Ecke dafür sorgen, dass wir diesen einen Film zu Hause auf dem Fernseher gucken können.



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